Tödlicher Verkehrsunfall auf der A44 – 54-jähriger Beifahrer stirbt im Krankenhaus

Foto: Sascha Rixkens

Düsseldorf. Nach den bisherigen Ermittlungen der Autobahnpolizei war zur Unfallzeit eine 50-jährige Pkw-Fahrerin aus Willich mit ihrem Audi auf dem rechten Fahrstreifen der A 44 in Richtung Meerbusch unterwegs. Vor ihr fuhr eine 47-jährige Frau aus Kempen mit ihrem 54-jährigen Ehemann als Beifahrer in einem Porsche. Aufgrund einer Ölspur im Autobankreuz Meerbusch hatte sich ein Stau gebildet, der sich bis bis hinter die Anschlussstelle Krefeld-Fichtenhain fortgesetzt hatte.

Das Stauende wurde 1.000 Meter zuvor durch einen Streifenwagen mittels Blaulicht und Dach-LED-Tafel „Stau“ abgesichert.

Aus bislang ungeklärter Ursache bemerkte die Audi-Fahrerin das Stauende zwischen den Anschlussstellen KR-Forstwald und KR-Fichtenhain nicht und fuhr auf den vor ihr langsam fahrenden Porsche auf. Durch den Zusamenstoß wurde der 54-jährige Beifahrer im Porsche schwer verletzt. Ein Notarztwagen brachte ihn in ein Krefelder Krankenhaus. Dort erlag er am Abend seinen schweren Verletzungen.

Seine Ehefrau wurde mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die 50-jährige Audi-Fahrerin erlitt schwere Verletzungen und musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Düsseldorfer Spezialklinik geflogen werden.

Die Richtungsfahrbahn Meerbusch war während der Unfallaufnahme für etwa drei Stunden voll gesperrt. Der Verkehr wurde unmittelbar über die Anschlussstelle Forstwald abgeleitet und stehende Fahrzeuge wurden zurückgeführt.

Das Stauausmaß betrug maximal 1.000 Meter hinter der Ableitung. Die Schadenshöhe wird auf etwa 80.000 Euro geschätzt.




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