Bombenfund auf dem ehemaligem Reme-Gelände

Foto: Sascha Rixkens

Mönchengladbach (rix). Auf dem ehemaligen Reme-Gelände an der Lürriper Straße wurde bei Sondierungsarbeiten am Mittwoch eine 250 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe gefunden. Wegen des hohen Grundwasserspiegels musste an der Fundstelle permanent das Wasser abgepumpt werden.

Eine Entschärfung aufgrund des permanenten Abpumpens war dadurch noch am Mittwoch nötig geworden.

Foto: Stadt Mönchengladbach

Aus Sicherheitsgründen musste rund um die Fundstelle ein Radius von 300 Metern evakuiert werden. Busse für Anwohner standen an der Neusser Straße, der Lürriper Straße so wie an der Ecke Rohrplatz bereit. 80 Personen nutzten die bereitgestellten Busse und wurden zum Sonnenhausplatz gefahren und von dort später wieder zurückgebracht. Für die Unterbringung stand auch das Jugendzentrum Step ab 15 Uhr zur Verfügung. Rund 1000 Menschen mussten Ihre Häuser verlassen. Auch eine Schule, ein Discounter, eine Tankstelle sowie mehrere Kitas waren von der Evakuierung betroffen.

In der Innenstadt kam es durch diverse Straßensperrungen zu einem regelrechten Verkehrschaos. Wer zum Beispiel von der Krefelder Straße über den Nordring zur Volksbadstraße wollte, musste für die Fahrt rund 45 Minuten einplanen.

Sprengmeister Dirk Pützer begann pünktlich um 18 Uhr mit der Entschärfung. Nur gut 30 Minuten später hatte Pützer den Zünder entfernt und die Bombe unschädlich gemacht. Alle Sperrungen konnten kurz nach der Entwarnung wieder aufgehoben werden.




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