Viersen/Grefrath/Nettetal: Polizei bittet um Mithilfe nach Beißattacke durch freilaufende Hunde

Viersen/Grefrath/Nettetal: (ots)

Am Montag, 02.05.2016, kam es zu einer Beißerei zwischen sechs Hunden, in deren Verlauf auch die Halterin der vier angegriffenen, angeleinten Hunde durch Bisse von zwei freilaufenden Hunden verletzt wurde. Die Kripo ermittelt wegen Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung und wendet sich nunmehr an die Öffentlichkeit, um den Halter der beiden freilaufenden Hunde zu ermitteln, da die bisherigen polizeilichen Ermittlungen bis jetzt nicht auf die Spur des Besitzers geführt haben.,





Die 33-jährige Halterin von vier Hunden zeigte den Vorfall am Abend des Geschehens an, nachdem sie ihre vier schwer verletzten Hunde hatte tierärztlich versorgen lassen. Nach Schilderung der jungen Frau war sie mit ihren vier angeleinten Hunden gegen 20:00 Uhr im Hagenbroicher Feld spazieren. Plötzlich stürmten von hinten zwei freilaufende Hunde heran und griffen sofort die vier Hunde der Süchtelnerin an. Während der etwa 30-minütigen Beißerei zwischen den Tieren wurde auch die Hundehalterin mehrfach von den fremden Tieren gebissen. Auch sie musste ihre Verletzungen ärztlich behandeln lassen. Bei den freilaufenden Hunden soll es sich um einen schwarzen Hund mit weißem Fleck auf der Brust, möglicherweise um einen Labradormischlingshund sowie einen braun-schwarzen, möglicherweise Sennehundmix gehandelt haben

Die durchgeführten kriminalpolizeilichen Ermittlungen haben ergeben, dass die beiden, vermutlich ebenfalls verletzten Hunde, nicht bei einem Tierarzt in der weiteren Umgebung vorgestellt worden sind. Die Ordnungsämter der Städte Nettetal, Viersen und der Gemeinde Grefrath sind in die Ermittlungen einbezogen. Es haben sich Hinweise darauf ergeben, dass die beiden beschriebenen Hunde im Laufe des letzten Jahres bereits mehrfach freilaufend und „wildernd“ aufgefallen sind. In diesen Fällen sollen die Hunde jeweils in Richtung Schlibeck weggelaufen sein. Die Kripo geht davon aus, dass die beiden Tiere in unbeobachteten Augenblicken ihr Zuhause verlassen. Da von den Tieren eine nicht unerhebliche Gefahr auch für Menschen ausgehen könnte, ist auch aus diesen Gründen die Ermittlung des Hundehalters wichtig, um ggf. spielende Kinder und Spaziergänger schützen zu können.





Da es bislang nicht gelungen ist, den Halter und den Aufenthaltsort der Hunde zu ermitteln, bittet die Kripo nunmehr um Mithilfe aus der Bevölkerung: Wer kann Hinweise auf zwei so beschriebene Hunde geben, die im weiteren Umfeld des Tatortes gehalten werden? Hinweise erbittet die Kripo Viersen unter der Rufnummer 02162/377-0.




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