Drei Tatverdächtige nach Angriff auf Queeres Zentrum in Mönchengladbach identifiziert

Foto: Sascha Rixkens

Staatsschutz ermittelt nach Sachbeschädigung und Verwendung verfassungswidriger Symbole

Mönchengladbach. Nach dem Angriff auf das Queere Zentrum an der Wallstraße hat die Polizei Mönchengladbach einen wichtigen Ermittlungserfolg erzielt. Wie die Behörden mitteilen, konnten inzwischen drei Tatverdächtige identifiziert werden. Gegen sie hat sich der Tatverdacht im Verlauf der Ermittlungen erhärtet.

Der Vorfall ereignete sich in der Nacht vom 14. auf den 15. April. Unbekannte beschädigten mit zwei Pflastersteinen eine Fensterscheibe des Gebäudes. Außerdem sprühten sie ein Hakenkreuz an die Eingangstür und hinterließen den Schriftzug „Wir kommen“ an der Fassade.

Staatsschutz übernahm die Ermittlungen

Aufgrund der Art der Tat übernahm der Staatsschutz die Ermittlungen. Diese werden unter anderem wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen (§ 86a Strafgesetzbuch) sowie wegen Sachbeschädigung (§ 303 Strafgesetzbuch) geführt.

Nach umfangreichen Ermittlungen konnten inzwischen drei mutmaßlich Beteiligte identifiziert werden.

Motiv weiterhin Gegenstand der Ermittlungen

Warum die Tat begangen wurde und welche Hintergründe sie hat, ist nach Angaben der Polizei weiterhin Gegenstand der Ermittlungen. Aus diesem Grund macht die Behörde derzeit keine Angaben zu Alter, Geschlecht oder weiteren persönlichen Details der Tatverdächtigen.

Die Ermittlungen dauern an.

(rix)