Feuerwehr errichtet Sichtschutz gegen Schaulustige – Polizei ermittelt zur Unfallursache
Mönchengladbach. Ein schwerer Verkehrsunfall hat am Dienstagnachmittag auf der Autobahn 61 in Fahrtrichtung Venlo ein Menschenleben gefordert. Für die betroffene Person kam jede Hilfe zu spät. Trotz des alarmierten Rettungsdienstes konnte nur noch der Tod festgestellt werden.
Ein angeforderter Rettungshubschrauber musste die Einsatzstelle nicht mehr anfliegen, da die Verletzungen bereits tödlich waren.

Notfallseelsorge betreut Beteiligte
Neben Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren auch Einsatzkräfte der Notfallseelsorge vor Ort. Sie kümmerten sich um die unmittelbar am Unfall beteiligten Personen sowie weitere Betroffene, die das Geschehen miterlebt hatten.
Während der Rettungs-, Bergungs- und Ermittlungsarbeiten blieb die Autobahn 61 in Fahrtrichtung Venlo vollständig gesperrt.
Feuerwehr schützt Unfallstelle vor Schaulustigen
Auch auf der Gegenfahrbahn kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Zahlreiche Autofahrer reduzierten ihre Geschwindigkeit, um einen Blick auf die Unfallstelle zu werfen.
Um die Persönlichkeitsrechte der verstorbenen Person zu schützen und den Einsatzkräften ein ungestörtes Arbeiten zu ermöglichen, errichtete die Feuerwehr einen Sichtschutz entlang der Unfallstelle.

Polizei untersucht Unfallhergang
Ein spezialisiertes Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei hat die Ermittlungen übernommen. Zur Ursache des tödlichen Unfalls machten die Behörden zunächst keine Angaben.
(rix)
