Düsseldorf. Die bei Sondierungsarbeiten in Düsseldorf-Mörsenbroich entdeckten britischen Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg sind am Montag, 12. Januar 2026, erfolgreich entschärft worden. Die Arbeiten wurden durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf durchgeführt. Im Anschluss wurden beide Zünder kontrolliert gesprengt.
Unmittelbar nach Abschluss der Maßnahmen konnten die Straßensperrungen aufgehoben werden. Für die Dauer der Entschärfung mussten rund 4.200 Anwohnerinnen und Anwohner ihre Wohnungen verlassen. Etwa 350 Menschen nutzten die eingerichtete Betreuungsstelle an der Rückertstraße.
Insgesamt waren rund 250 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Ordnungsamt, Stadtwerken, Rheinbahn, Hilfsorganisationen sowie dem Amt für Verkehrsmanagement im Einsatz. Der Rettungsdienst führte 42 Krankentransporte durch. Zudem nutzten 393 Bürgerinnen und Bürger das Gefahrentelefon der Stadt, um sich über die Lage zu informieren. (mke)
