Videobeobachtung in Mönchengladbachs Altstadt wird verlängert

Foto: Polizei MG

Mönchengladbach – Die Polizei Mönchengladbach setzt weiterhin auf Videobeobachtung, um die Sicherheit in der Altstadt zu erhöhen. Die seit 2004 bestehende Maßnahme wird zum 1. September 2026 um weitere zwölf Monate verlängert.

Am überwachten Bereich ändert sich dabei nichts. Welche Straßen und Plätze von den Kameras erfasst werden, kann auf der Internetseite der Polizei Mönchengladbach eingesehen werden.

27 Prozent weniger Straftaten

Grundlage für die erneute Verlängerung ist eine regelmäßige Bewertung der Kriminalitätslage und des Einsatzgeschehens. Dabei zeigt sich eine positive Entwicklung: Im Jahr 2025 registrierte die Polizei im Bereich der Videobeobachtung nahezu genauso viele Einsätze wie im Vorjahr. Gleichzeitig sank die Zahl der registrierten Straftaten um 27 Prozent.

Die Polizei sieht darin einen wichtigen Hinweis auf die Wirkung der Maßnahme. Die Kameras sollen vor allem präventiv wirken und dazu beitragen, Straftaten bereits im Vorfeld zu verhindern oder verdächtige Situationen frühzeitig zu erkennen.

Die Videobeobachtung ersetzt dabei nicht die persönliche Präsenz der Polizei. Während der Zeiten, in denen die Kameras eingesetzt werden, verstärkt die Polizei zusätzlich ihre Präsenz in der Altstadt.

Damit sollen nicht nur Straftaten schneller erkannt und verhindert werden. Die Bürgerinnen und Bürger sollen gleichzeitig auf sichtbare und ansprechbare Polizeikräfte vor Ort treffen.

Die Videobeobachtung bleibt damit auch im kommenden Jahr ein Bestandteil des Sicherheitskonzepts für die Mönchengladbacher Altstadt.

(rix)