Mutmaßlicher Angriff im Geropark: Polizei korrigiert erste Einschätzung – keine Hinweise auf Straftat

Foto: Daniel Grotjans

Mönchengladbach – Ein zunächst gemeldetes Gewaltdelikt im Geropark hat am Dienstagnachmittag (27. Oktober) einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Eine 22-jährige Frau war verletzt worden und hatte zunächst von einem Angriff durch eine unbekannte Person berichtet. Inzwischen hat die Kriminalpolizei den Sachverhalt neu bewertet: Nach aktuellem Ermittlungsstand gibt es keine Hinweise auf eine Straftat.

Gegen 16 Uhr wurde die Polizei über einen mutmaßlichen Angriff im Bereich des Geroparks an der Neustraße informiert. Einsatzkräfte trafen dort eine verletzte 22-Jährige gemeinsam mit einer Freundin an. Rettungskräfte brachten die junge Frau zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus.

Nach der ursprünglichen Schilderung hatte sich die Frau mit ihrer Freundin im Park aufgehalten und war kurzzeitig in ein nahegelegenes Gebüsch gegangen. Dort soll sie von einer unbekannten Person angegriffen worden sein.

Die Polizei leitete daraufhin umfangreiche Fahndungsmaßnahmen ein. Die Kriminalpolizei übernahm die weiteren Ermittlungen.

Ermittlungen führen zu neuer Bewertung

Die Auswertung der bisherigen Erkenntnisse ergab inzwischen ein anderes Bild. Laut Polizei liegen derzeit keine Hinweise darauf vor, dass die Verletzungen der 22-Jährigen durch eine Straftat verursacht wurden oder dass ein strafrechtlich relevantes Fehlverhalten einer anderen Person vorliegt.

Wie es tatsächlich zu den Verletzungen kam, ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen.

(rix)