Ein Garagenbrand im Stadtteil Venn in Mönchengladbach hat am Sonntagabend einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Gegen 20.59 Uhr wurde die Feuerwehr zum Hamerweg alarmiert, wo bereits beim Eintreffen eine starke Rauchentwicklung sichtbar war.
In der freistehenden Garage brannte ein abgestelltes Fahrzeug. Besonders brisant: In dem Gebäude befanden sich zudem Gasflaschen sowie Akkus einer Photovoltaikanlage, die eine zusätzliche Gefahr für die Einsatzkräfte darstellten.
Die Feuerwehr leitete umgehend Löschmaßnahmen ein und verschaffte sich über eine rückwärtige Tür Zugang zur Garage. Im weiteren Verlauf wurde das Garagentor entfernt, um die Belüftung zu verbessern und gezielte Nachlöscharbeiten durchführen zu können.
Die Akkus der Photovoltaikanlage wurden aus dem Gefahrenbereich geborgen und zur Kühlung in ein Wasserbad gelegt – eine Maßnahme, die bei modernen Energiespeichern zunehmend notwendig ist, um eine erneute Entzündung zu verhindern. Zusätzlich trennten die Einsatzkräfte die Kabel der Anlage.
Dank des schnellen Eingreifens konnte eine Ausbreitung des Feuers auf benachbarte Gebäude verhindert werden. Personen wurden bei dem Brand nicht verletzt. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben, die nun die Ursache des Feuers ermittelt.
Der Vorfall zeigt die wachsenden Herausforderungen für Feuerwehren im Umgang mit moderner Energietechnik wie Photovoltaik-Anlagen und Batteriespeichern.
(rix)
