Petition aus Mönchengladbach: Hoffnung für gestrandeten Wal

Foto mit KI erstellt

Mönchengladbach. Der in der Ostsee gestrandete Buckelwal sorgt längst nicht mehr nur regional oder deutschlandweit für Aufmerksamkeit – inzwischen berichten auch internationale Medien wie die New York Times über den Fall.

Nun kommt neue Initiative aus Mönchengladbach: Eine Bürgerin hat eine Petition zur Rettung des Wals gestartet. Diese richtet sich an Bundeskanzler Friedrich Merz sowie an den Landwirtschaftsminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern Till Backhaus.

Ausgangspunkt der Petition ist die Hoffnung, dass der Wal möglicherweise doch noch gerettet werden kann. Vorgeschlagen wird unter anderem der Einsatz von speziellen Hebegurten und Pontons, um das Tier schonend in tiefere Gewässer zurückzuführen. Laut Initiatorin könnten sich zudem geeignete Schiffe in der Nähe befinden, die für eine solche Rettungsaktion infrage kämen.

In der Begründung heißt es, man solle jede verbleibende Chance nutzen, um dem Tier einen qualvollen Tod zu ersparen. „Solange ein Fünkchen Hoffnung besteht, sollte man jede Möglichkeit prüfen“, so die Initiatorin aus Mönchengladbach.

Der Wal, der von der Community von NEWS5 den Namen „Hope“ erhielt – teilweise wird er auch „Timmy“ genannt – war erstmals am 23. März 2026 in der Lübecker Bucht gestrandet. Insgesamt kam es bislang zu vier Strandungen.

Die Diskussion um mögliche Rettungsmaßnahmen sowie den Umgang mit dem Tier sorgt weiterhin bundesweit für große Aufmerksamkeit. (mke)