Mann in psychischer Ausnahmesituation löst Evakuierung aus
Ein größerer Polizeieinsatz hat am Mittwochnachmittag den Ortsteil Anrath in Willich beschäftigt. Wegen einer möglichen Explosionsgefahr mussten Anwohnerinnen und Anwohner vorsorglich ihre Häuser verlassen.
Nach Angaben der Polizei ging gegen kurz vor 14 Uhr ein Hinweis ein, wonach sich ein Mann in einer psychischen Ausnahmesituation in einem Haus an der Pastor-Schoenenberg-Straße aufhalten könnte. Zudem bestand die Befürchtung, dass er Zugriff auf Gasflaschen und Benzin habe.
Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass dadurch eine gefährliche Situation oder sogar eine Explosion entstehen könnte, sperrten Einsatzkräfte den Bereich weiträumig ab. Umliegende Häuser wurden vorsorglich geräumt.
Einsatzkräfte setzen auf Deeskalation
Erst gegen 18 Uhr gelang es den Einsatzkräften, Kontakt zu dem Mann aufzunehmen und ihn davon zu überzeugen, das Gebäude freiwillig zu verlassen. Der Einsatz konnte anschließend ohne Verletzte beendet werden.
Weitere Maßnahmen liegen nun in der Zuständigkeit des Ordnungsamtes der Stadt Willich.
Keine Verletzten – Anwohner konnten zurückkehren
Nach Abschluss des Einsatzes durften die evakuierten Bewohner wieder in ihre Häuser zurückkehren. Die Polizei machte keine weiteren Angaben zu den Hintergründen des Vorfalls.
Der Einsatz zeigte erneut, wie wichtig abgestimmte Deeskalationsmaßnahmen bei psychischen Ausnahmezuständen sind, insbesondere wenn eine Gefährdung für die Öffentlichkeit nicht ausgeschlossen werden kann.
(rix)
