Zoll ermittelt in Neuss: Betreiber eines Restaurants soll Mindestlohn umgangen haben

Foto: Zoll (Symbolbild)

Neuss/Krefeld – Im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens wegen Verstößen gegen das Mindestlohngesetz hat das Hauptzollamt Krefeld umfangreiche Durchsuchungen in Neuss durchgeführt.

Verdacht auf Lohndumping in Restaurant

Die Maßnahmen richten sich gegen den Betreiber eines chinesischen Restaurants. Ihm wird vorgeworfen, seinen Beschäftigten nicht den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlohn gezahlt zu haben.

Nach bisherigen Erkenntnissen soll sich daraus ein unrechtmäßiger wirtschaftlicher Vorteil von rund 46.000 Euro ergeben haben.

Durchsuchungen und Sicherstellungen

Zollbeamte durchsuchten mehrere Objekte:

  • Geschäftsräume des Restaurants
  • Wohnungen
  • Fahrzeuge

Dabei stellten sie Unterlagen und elektronische Datenträger sicher, die nun ausgewertet werden.

Bargeld und Konten gepfändet

Im Zuge der Maßnahmen griff der Zoll auch finanziell durch:

  • rund 9.000 Euro Bargeld wurden gepfändet
  • zusätzlich sicherten die Ermittler weitere Vermögenswerte über Kontopfändungen

Ermittlungen dauern an

Die weiteren Ermittlungen führt die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls. Details können derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen nicht veröffentlicht werden.

(rix)