Mönchengladbach. Von Freitag (8. Mai) bis Montag (11. Mai) findet die Rheydter Frühkirmes 2026 in Mönchengladbach statt. Polizei und Ordnungsamt setzen dabei auf ein umfassendes Sicherheitskonzept mit verstärkter Präsenz, Videobeobachtung und Präventionsangeboten für Familien und Jugendliche.
Zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit werden Polizei, Ordnungsamt und ein privater Sicherheitsdienst sowohl auf dem Kirmesgelände als auch in der Rheydter Innenstadt verstärkt im Einsatz sein. Eine mobile Polizeiwache an der Kreuzung Gracht / Limitenstraße dient als zentrale Anlaufstelle für Besucher.
Ein Schwerpunkt liegt auf dem Einsatz mobiler Videobeobachtungsanlagen. Zwei Kamerasysteme werden im Bereich der Gracht installiert und übertragen Livebilder in die Leitstelle der Polizei Mönchengladbach. Ziel ist es, Straftaten frühzeitig zu erkennen und zu verhindern. Die Überwachung erfolgt ausschließlich zu den Öffnungszeiten der Kirmes, die Aufnahmen werden nach 14 Tagen gelöscht. Grundlage ist §15a Polizeigesetz NRW.
Die Behörden weisen zudem darauf hin, dass der Konsum von Cannabis auf dem Veranstaltungsgelände in Anwesenheit von Kindern und Jugendlichen verboten ist. Die Einhaltung wird kontrolliert.
Neben den Sicherheitsmaßnahmen bietet die Stadt ein erweitertes Programm für Familien. Auf dem Rheydter Marktplatz entsteht ein Bereich mit Spiel- und Mitmachaktionen, Ruhezonen sowie kostenlosen Angeboten wie Wasser und Snacks. Das Angebot richtet sich bewusst auch an Familien mit geringem Budget. Der Familienbereich ist täglich von 13 bis 19 Uhr geöffnet.
Ein Highlight für Kinder ist der tägliche Besuch des Kinderschutzmaskottchens „Feuerzacki“.
Auch für Jugendliche gibt es Angebote: Auf der Gracht ist täglich zwischen 16 und 22 Uhr ein Awareness-Point eingerichtet. Dort stehen Ansprechpartner zur Verfügung und es gibt spezielle Mitmachangebote zur Prävention und Unterstützung.
Alle Angebote für Kinder und Jugendliche sind kostenfrei. (mke)
