Bewohner aus brennendem Haus gerettet – Gebäude nach Kellerbrand unbewohnbar

Foto: Sascha Rixkens

Mönchengladbach. Ein Kellerbrand in einem Zweifamilienhaus hat am frühen Morgen einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Mehrere Bewohner konnten das stark verrauchte Gebäude nicht eigenständig verlassen und mussten gerettet werden.

Gegen 4 Uhr alarmierten Anwohner die Feuerwehr, nachdem sich dichter Rauch im Treppenraum sowie in beiden Wohnungen ausgebreitet hatte. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage: Im Keller brannte es, während sich im Erdgeschoss eine Person mit ihrem Hund und im Obergeschoss vier weitere Bewohner befanden. Lediglich ein Zimmer zur Straßenseite war noch rauchfrei.

Die Feuerwehr führte die Person aus der Erdgeschosswohnung ins Freie. Sie erlitt eine Rauchgasvergiftung und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die vier Bewohner aus dem Obergeschoss retteten die Einsatzkräfte über eine Drehleiter. Sie blieben unverletzt.

Ein Trupp unter Atemschutz löschte das Feuer im Keller im Innenangriff. Anschließend wurde das Gebäude mit Hochleistungslüftern entraucht. Wegen der Schäden musste das Haus vom Energieversorger stromlos geschaltet werden und ist derzeit nicht bewohnbar. Die Bewohner kamen bei Angehörigen unter. Auch der Hund blieb unverletzt.

Die Polizei hat den Brandort beschlagnahmt und Ermittlungen zur Ursache aufgenommen. (mke)