Mönchengladbach (rix). Für die Mönchengladbacher Feuerwehr war der 20. Dezember ein stressiger Dienstag. Immer wieder mussten die Männer und Frauen ausrücken.
Um 11.06 Uhr der Erste Einsatz für die Feuerwehr. Auf der David-Gathen-Straße in Holt brannte eine Couch in einem Einfamilienhaus. Ein Bewohner hat noch versucht, den Brand selbstständig zu löschen, zog sich dabei jedoch eine Rauchvergiftung zu. Durch die Rettungskräfte vor Ort wurde der Mann notfallmedizinisch versorgt und vorsorglich in ein Krankenhaus transportiert. Die Feuerwehr konnte den Brand unter schwerem Atemschutz mithilfe eines C-Rohres schnell ablöschen. Im Anschluss wurde das Gebäude mithilfe eines Hochleistungslüfters entraucht und vom Brandrauch befreit.
Noch während unser Kollege vor Ort war und die Feuerwehr mit Lüftungsmaßnahmen zu tun hatte, kam es zu einem neuen Einsatz. Auf der Marktfeldstraße im Stadtteil Windberg drang dichter Rauch aus dem ersten Obergeschoss. Ein Mieter aus dem Haus hatte die Feuerwehr alarmiert, weil ein Hund auffällig viel bellte. Da nicht klar war, ob sich noch Personen in der Wohnung befinden, wurde die Türe gewaltsam geöffnet. Ein Trupp unter Atemschutz rückte zur Erkundung in die Wohnung vor, Auch hier brannte eine Couch. Der zuvor bellende Hund konnte nur noch tot geborgen werden. Zwei Wellensittiche haben den Brand nahezu unbeschadet überstanden. Personen befanden sich keine in der Brandwohnung. Mithilfe eines C-Rohres konnte auch dieser Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden. Die Wohnung wurde im Anschluss mit einem Hochleistungslüfter rauchfrei gemacht.
Gegen Mittag dann der nächste Einsatz für die Feuerwehr. Es sollte nicht der letzte an diesem Dienstag gewesen sein. Auf der Bahnstraße im Ortsteil Holt brannte ein Verteilerkasten in einem Mehrfamilienhaus. Das Feuer konnte durch die Feuerwehr mithilfe eines CO2-Feuerlöschers schnell gelöscht werden, so dass am Ende nur Lüftungsmaßnahmen erforderlich waren. Die Einsatzstelle wurde anschließend der NEW Strom und dem Eigentümer übergeben. Neben den Brandeinsätzen kam es zu einem erhöhten Aufkommen von Rettungsdiensteinsätzen im Stadtgebiet. Außer der Feuerwehr unterstützten die Hilfsorganisationen der Stadt das erhöhte Aufkommen, um schnelle Hilfe zu gewährleisten.

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