Feuerwehr übt ABC-Großschadenslage am Flughafen Mönchengladbach

Symbolbild Feuerwehr

Mönchengladbach – Auf dem Flughafengelände in Mönchengladbach hat die Feuerwehr am Morgen eine umfangreiche ABC-Übung zur Dekontamination von Verletzten durchgeführt.

Vorbereitung auf Ernstfälle mit Gefahrstoffen

Im Mittelpunkt stand das landesweite Konzept „V-Dekon-Z 25 NRW“, das bei größeren Einsätzen greift, etwa bei:

  • Chemieunfällen
  • biologischen Gefahrenlagen
  • radioaktiver Kontamination

Ziel ist es, bis zu 25 verletzte und kontaminierte Personen pro Stunde zu dekontaminieren und medizinisch zu versorgen.

Realitätsnahe Übung auf dem Flughafengelände

Während der Übung überprüften die Einsatzkräfte:

  • den strukturierten Aufbau eines Dekontaminationsplatzes
  • die Zusammenarbeit verschiedener Organisationen
  • die Einhaltung standardisierter Abläufe anhand von Checklisten

Großeinsatz mit vielen Organisationen

An der Übung beteiligt waren neben der Berufsfeuerwehr auch zahlreiche Hilfsorganisationen, darunter:

  • Johanniter-Unfall-Hilfe
  • Arbeiter-Samariter-Bund
  • Deutsches Rotes Kreuz

Auch Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr sowie die Notfallseelsorge begleiteten die Übung.

Wichtige Erkenntnisse für den Ernstfall

Die Feuerwehr zog eine positive Bilanz: Die Übung lieferte wertvolle Erkenntnisse zur Optimierung von Abläufen und stärkt die Einsatzfähigkeit bei komplexen Gefahrensituationen.

(rix)