Ohne Führerschein und unter Kokainverdacht durch Viersen gerast

Viersen – Eine ganze Reihe von Vorwürfen erwartet einen 21-jährigen Viersener nach einer gefährlichen Fahrt durch die Stadt. Der junge Mann soll am Dienstag zunächst mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen sein und anschließend einen Unfall verursacht haben.

Gegen 11:40 Uhr fiel das Fahrzeug Einsatzkräften beziehungsweise Zeugen durch seine hohe Geschwindigkeit auf. Nachdem der Fahrer in die Gereonstraße eingebogen war, verlor er nach Zeugenaussagen die Kontrolle über seinen Wagen und streifte einen geparkten Pkw.

Statt anzuhalten und sich um den entstandenen Schaden zu kümmern, setzte der 21-Jährige seine Fahrt fort.

Wenig später war die Fahrt jedoch beendet. Einsatzkräfte konnten das Fahrzeug auf der Berliner Höhe stoppen. Sowohl der 21-jährige Fahrer als auch sein 17-jähriger Beifahrer mussten aussteigen.

Der Fahrer erklärte sich mit einem Drogenschnelltest einverstanden. Dieser reagierte positiv auf Kokain. Eine anschließend entnommene Blutprobe soll nun klären, ob der 21-Jährige tatsächlich unter dem Einfluss der Droge am Steuer saß. Das Ergebnis steht noch aus.

Hinzu kommt: Der 21-Jährige besitzt keinen Führerschein und ist der Polizei bereits bekannt.

Das Verkehrskommissariat hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Gegen den Viersener wird unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, grob verkehrswidrigen und rücksichtslosen Fahrens zur Erreichung einer höchstmöglichen Geschwindigkeit, Straßenverkehrsgefährdung infolge des Konsums berauschender Mittel, der Verursachung eines Verkehrsunfalls sowie des unerlaubten Entfernens vom Unfallort ermittelt.

(rix)