26 Kinder bei Gefahrenbremsung in Schulbus in Dormagen verletzt

Symbolbild Rettungsdienst

Radfahrer löst abruptes Bremsmanöver aus – Polizei ermittelt zum Unfallhergang

Dormagen. Ein plötzliches Bremsmanöver eines Schulbusses hat am Mittwochmorgen in Dormagen zu zahlreichen Verletzten geführt. Nach Angaben der Polizei wurden insgesamt 26 Kinder leicht verletzt, als der Busfahrer eine Gefahrenbremsung einleiten musste, um einen Zusammenstoß mit einem Radfahrer zu verhindern.

Der Vorfall ereignete sich kurz vor 8 Uhr in der Dr.-Geldmacher-Straße. Der Schulbus war zuvor von der Kreisstraße 18 kommend in die Straße eingebogen.

Radfahrer kommt aus Feldweg

Nach bisherigen Ermittlungen fuhr kurz hinter der Kreuzung ein Radfahrer aus einem angrenzenden Feldweg auf den Verkehrsbereich zu. Um eine mögliche Kollision zu vermeiden, reagierte der Busfahrer sofort und leitete eine starke Bremsung ein.

Durch das abrupte Manöver kamen zahlreiche Kinder im Bus ins Straucheln und erlitten leichte Verletzungen.

Großeinsatz für Rettungskräfte

Zur Versorgung der verletzten Schülerinnen und Schüler waren Rettungskräfte vor Ort im Einsatz. Die Dr.-Geldmacher-Straße musste während der medizinischen Betreuung und der Unfallaufnahme zeitweise gesperrt werden.

Die Verletzungen der Kinder werden nach aktuellem Stand als leicht eingestuft.

Polizei untersucht den Vorfall

Das Verkehrskommissariat 1 hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Beamten prüfen nun die genauen Abläufe sowie die Rolle des beteiligten Radfahrers.

Ob weitere verkehrsrechtliche Konsequenzen folgen, ist derzeit noch offen.

(rix)