Mönchengladbach – Im Rahmen der europaweiten Verkehrssicherheitskampagne Operation Seatbelt hat die Polizei in Mönchengladbach zahlreiche Verstöße festgestellt. Ziel der Aktionswoche war es, die Gurtpflicht stärker ins Bewusstsein zu rücken und die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
266 Kontrollen bei Großeinsatz
Bei einem Schwerpunkteinsatz am 11. März kontrollierten Einsatzkräfte zwischen 10 und 18 Uhr insgesamt 266 Verkehrsteilnehmende. Neben uniformierten Beamten waren auch zivile Kräfte im Einsatz.
Viele Verstöße bei Gurtpflicht und Handy-Nutzung
Die Bilanz zeigt deutliche Defizite im Straßenverkehr:
- 15 Autofahrer ohne Sicherheitsgurt
- 2 Fälle, in denen Kinder nicht richtig gesichert waren
- 11 Verstöße gegen das Handyverbot am Steuer (jeweils 100 Euro Bußgeld und ein Punkt)
Gerade die fehlende Sicherung von Kindern wiegt schwer: Hier drohen Bußgelder bis 70 Euro sowie Punkte in Flensburg.
Weitere Verstöße festgestellt
Auch in anderen Bereichen griff die Polizei durch:
- 15 Geschwindigkeitsverstöße sowie zwei Anzeigen
- 6 Strafanzeigen, weil E-Scooter ohne gültige Versicherung unterwegs waren
- 2 Verstöße wegen mangelhafter Ladungssicherung
Weitere Kontrollen in der Aktionswoche
Zusätzlich zum Großeinsatz führte die Polizei während der Woche 82 weitere Kontrollen durch. Dabei wurden erneut 16 Verstöße gegen die Gurtpflicht festgestellt.
Polizei kündigt weitere Kontrollen an
Die Polizei betont, dass solche Einsätze auch künftig stattfinden werden. Ziel bleibt es, Verkehrsunfälle zu verhindern und die Sicherheit auf den Straßen nachhaltig zu verbessern.
(rix)
