Schwerer Unfall in Mönchengladbach: 16-jähriger Radfahrer gerät unter Linienbus

Foto: Sascha Hohnen

Mönchengladbach – Schwerer Verkehrsunfall am Freitagmorgen auf der Theodor-Heuss-Straße: Ein 16-jähriger Radfahrer ist bei einer Kollision mit einem Linienbus unter das Fahrzeug geraten und musste aufwendig gerettet werden. Anschließend wurde der Jugendliche zunächst in ein Krankenhaus gebracht und von dort mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik verlegt. Nach aktuellem Stand besteht keine Lebensgefahr.

Der Unfall ereignete sich gegen 7.35 Uhr. Nach bisherigen Erkenntnissen waren sowohl der Linienbus als auch der 16-Jährige auf der Theodor-Heuss-Straße in Richtung Rheydt unterwegs.

An der Kreuzung zur Hofstraße bog der Bus nach rechts ab. Aus bislang ungeklärter Ursache kam es dabei zur Kollision mit dem Radfahrer. Der Jugendliche geriet mit seinem Fahrrad unter den Bus.

Für die Feuerwehr begann daraufhin eine aufwendige technische Rettung. Die Einsatzkräfte setzten unter anderem Hebekissen ein, um den Jugendlichen unter dem schweren Fahrzeug zu befreien.

Nach der Rettung wurde der 16-Jährige medizinisch erstversorgt und mit einem Rettungswagen in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Von dort aus erfolgte anschließend die Verlegung mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik.

Foto: Sascha Hohnen

Augenzeugen werden betreut

Auch der Busfahrer und mehrere Fahrgäste hatten den Unfall unmittelbar miterlebt. Ein Notarzt untersuchte den Busfahrer und die weiteren Augenzeugen. Die Betroffenen wurden zusätzlich durch den Rettungsdienst und eine Notfallseelsorgerin betreut.

Nach der Betreuung konnten sie die Einsatzstelle selbstständig verlassen.

Für die genaue Rekonstruktion des Unfallhergangs wurde ein Verkehrsunfallaufnahmeteam aus Düsseldorf hinzugezogen. Der Kreuzungsbereich Theodor-Heuss-Straße/Hofstraße wurde für die umfangreiche Unfallaufnahme und die Rettungsarbeiten weiträumig gesperrt.

Foto: Sascha Hohnen

Die Sperrung führte im morgendlichen Berufsverkehr zu erheblichen Verkehrsbehinderungen auf der Theodor-Heuss-Straße.

Im Einsatz waren die Hilfeleistungszüge der Feuer- und Rettungswachen III (Rheydt) und II (Holt), der Rüstwagen und der Feuerwehrkran aus dem Technik- und Logistikzentrum in Holt, die Einheit Rheydt der Freiwilligen Feuerwehr, drei Rettungswagen, zwei Notärzte, eine Notfallseelsorgerin, der Rettungshubschrauber Christoph 9, die Polizei sowie der Führungsdienst der Berufsfeuerwehr.

Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.

(rix)