Schwerer Unfall beim Veilchendienstagszug in Mönchengladbach – Ordnerin lebensgefährlich verletzt

Mönchengladbach – Der Veilchendienstagszug in Mönchengladbach ist am Dienstag (17. Februar) nach einem schweren Unfall vorzeitig beendet worden. Eine 23-jährige Ordnerin wurde von einem Bus erfasst und schwerst verletzt. Die Polizei ermittelt zur Unfallursache.

Zunächst verlief der Karnevalszug durch die Innenstadt aus Sicht der Polizei ruhig und friedlich. Pünktlich zum Start um 13.11 Uhr feierten zahlreiche Besucher entlang des Zugwegs bei sonnigem Wetter ausgelassen.

Gegen 15.30 Uhr kam es jedoch beim Abbiegen von der Bismarckstraße in die Regentenstraße zu einem schweren Unfall. Ein am Zug beteiligter Bus erfasste die Ordnerin. Einsatzkräfte der Feuerwehr versorgten die Frau medizinisch und brachten sie in ein Krankenhaus in Mönchengladbach. Ihr Gesundheitszustand gilt als kritisch.

Nach dem Unfall wurde der Veilchendienstagszug zunächst gestoppt und anschließend in Absprache mit dem Veranstalter beendet. Ein Verkehrsunfallaufnahmeteam unterstützte die Polizei bei der Spurensicherung. Die Ermittlungen dauern an.

Trotz des Vorfalls zieht die Polizei insgesamt eine weitgehend ruhige Bilanz des Karnevalstages. Die Einsatzkräfte nahmen 13 Strafanzeigen und drei Ordnungswidrigkeiten auf, darunter Körperverletzungen, Beleidigungen, Pyrotechnik, eine Drohne über einer Menschenmenge sowie das Mitführen einer Anscheinswaffe.

Nach Angaben des Veranstalters bewegte der Karnevalsverband über das gesamte Karnevalswochenende hinweg rund 450.000 Besucher in Mönchengladbach.

(rix)