Mutmaßliches Autorennen in Mönchengladbach – Polizei stoppt Cupra und BMW

Foto: Daniel Grotjans

Mönchengladbach – Mit deutlich überhöhten Geschwindigkeiten sollen sich zwei Autofahrer am Donnerstagabend, 10. September 2026, ein mutmaßliches Rennen durch Mönchengladbach und über die A61 geliefert haben. Zivilbeamte der Polizei beobachteten die beiden Fahrzeuge und konnten die Fahrer schließlich stoppen.

Gegen 23.35 Uhr führten zivile Polizeibeamte eine Verkehrskontrolle auf der Speicker Straße durch. Während der Kontrolle fielen den Beamten ein Cupra und ein BMW auf, die mit erkennbar hoher Geschwindigkeit an der Kontrollstelle vorbeifuhren.

Die Polizisten nahmen die Verfolgung mit ihrem zivilen Streifenwagen auf. Im Baustellenbereich der Waldnieler Straße stellten sie bei der Nachfahrt eine Geschwindigkeit von etwa 90 km/h fest – dort waren lediglich 30 km/h erlaubt.

Anschließend fuhren die beiden Fahrzeuge auf die A61 in Richtung Koblenz. Auch dort soll die Fahrt mit hoher Geschwindigkeit weitergegangen sein. Nach Angaben der Polizei überholten sich die beiden Fahrzeuge auf der Autobahn mehrfach gegenseitig.

Bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h stellten die Beamten bei der Nachfahrt Geschwindigkeiten von rund 180 km/h fest.

An der Anschlussstelle Güdderath verließen beide Fahrzeuge die Autobahn. Die zivilen Polizeibeamten konnten die Autos schließlich auf dem Marie-Bernays-Ring anhalten und die Fahrer kontrollieren.

Bei den Fahrern handelt es sich um zwei Männer im Alter von 22 und 30 Jahren.

Die Polizei stellte sowohl die beiden Fahrzeuge als auch die Führerscheine der Fahrer sicher. Gegen beide Männer wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens eingeleitet.

Die weiteren Ermittlungen dauern an.

(rix)