Krefeld: Verirrte Teenager im Wald gefunden

Foto: Sascha Rixkens

Krefeld. Am frühen Abend des 3. Januar 2026 wählten zwei Jugendliche in Krefeld den Notruf 112, nachdem sie sich in einem Waldgebiet am Kapuzinerberg verirrt hatten. Die beiden Mädchen gaben an, nach Einbruch der Dunkelheit bei Temperaturen um den Gefrierpunkt die Orientierung verloren zu haben. Genaue Angaben zu ihrem Standort konnten sie nicht machen.

Da der Mobilfunkempfang in dem Gebiet schlecht war, blieben technische Ortungsversuche der Leitstelle zunächst erfolglos. Feuerwehr und Rettungsdienst wurden daraufhin umgehend alarmiert und begannen mit der Suche im vermuteten Aufenthaltsbereich. Die Suche gestaltete sich schwierig, da auch die Telefonverbindung instabil war und der Akku des Smartphones der Jugendlichen nahezu leer war.

Schließlich gelang es dem Leitstellendisponenten, eine der Anruferinnen telefonisch anzuleiten, über die Kompass-Funktion des Smartphones die GPS-Koordinaten auszulesen. Diese wurden an die Einsatzkräfte vor Ort übermittelt und führten zum Erfolg: Rund eine halbe Stunde nach dem Notruf konnten die beiden Mädchen im Bereich des Inrather Bergs aufgefunden werden.

Die 13- und 14-Jährigen wurden vorsorglich durch den Rettungsdienst untersucht, blieben jedoch unverletzt und konnten anschließend ihren Erziehungsberechtigten übergeben werden. Nach rund einer Stunde kehrten die insgesamt 18 eingesetzten Kräfte der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr Hüls sowie des Rettungsdienstes an ihre Standorte zurück. (mke)