Jugendliche durch Sog eines Regionalexpresses an Bahngleisen verletzt

Foto: Manuel Kemmer (Symbolbild)

Mönchengladbach. Am Sonntagabend (2. Februar 2026) sind in Rheydt zwei Jugendliche bei einem gefährlichen Zwischenfall im Bereich der Bahngleise verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnisssen kletterten ein 15- und ein 17-Jähriger gegen 19.10 Uhr in Höhe der Brunnenstraße an einer Bahntrasse hoch, als ein Regionalexpress (RE 8) vorbeifuhr. Durch die starke Sogwirkung des Zuges wurden beide zu Boden gestoßen.

Der 15-Jährige erlitt unter anderem einen Schlüsselbeinbruch sowie eine Platzwunde am Hinterkopf. Beim 17-Jährigen stellten Rettungskräfte eine Knieverletzung fest. Beide Jugendlichen wurden vor Ort medizinisch versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht.

Die Bundespolizei wurde kurz nach dem Vorfall informiert und leitete Ermittlungen ein. Der Triebfahrzeugführer gab an, die Jugendlichen im Gleisbereich gesehen, jedoch nicht erfasst zu haben. Am Zug wurden keine Schäden festgestellt.

Die Bundespolizei warnt in diesem Zusammenhang eindringlich vor den Gefahren im Gleisbereich. Züge seien oft erst spät zu hören und könnten selbst ohne direkten Kontakt eine starke Sogwirkung entwickeln. Das Betreten von Bahntrassen ist verboten und kann schwerste oder sogar tödliche Verletzungen nach sich ziehen. (mke)