Große Cannabis-Razzia in NRW: Polizei stellt fast 1.700 Pflanzen sicher

Foto: Daniel Grotjans

Bei einer groß angelegten Razzia in mehreren Städten in Nordrhein-Westfalen haben Ermittler nahezu 1.700 Cannabis-Pflanzen sichergestellt und sechs Tatverdächtige festgenommen. Die gemeinsamen Maßnahmen der Polizei und Staatsanwaltschaft fanden unter anderem im Kreis Viersen, in Mönchengladbach, Köln, Aachen sowie weiteren Städten statt.

Ausgangspunkt der umfangreichen Ermittlungen war ein Brand in einer Lagerhalle in Waldniel im Januar 2025. Während der Löscharbeiten entdeckten Einsatzkräfte dort bereits mehr als 800 Cannabis-Pflanzen. Im Anschluss leitete die Polizei intensive Ermittlungen gegen mehrere Verdächtige ein.

Nach Angaben der Ermittler erhärtete sich der Verdacht zunächst gegen fünf Personen. Das Amtsgericht Mönchengladbach erließ daraufhin Durchsuchungsbeschlüsse für mehrere Wohn- und Geschäftsräume. Während des laufenden Einsatzes ergaben sich weitere Hinweise, sodass die Maßnahmen schließlich auf insgesamt zehn Objekte ausgeweitet wurden.

Den größten Fund machten die Beamten in einem Objekt in Jüchen. Dort stellten die Einsatzkräfte nahezu 1.700 Cannabis-Pflanzen sicher.

Insgesamt nahm die Polizei sechs Tatverdächtige vorläufig fest. Zwei von ihnen sollen einem Haftrichter vorgeführt werden. Die Ermittlungen zu möglichen Hintermännern und weiteren Beteiligten dauern derzeit an.

Der Leiter der Ermittlungen, Erster Kriminalhauptkommissar Mark Borsch, lobte den Einsatz der beteiligten Behörden und dankte den Ermittlern sowie den Einsatzkräften für die erfolgreiche Zusammenarbeit.

(rix)