Protestaufrufe der „Generation Z“ für Halloween: Polizei Mönchengladbach warnt vor möglichen Ausschreitungen

Foto: Daniel Grotjans

Mönchengladbach – In sozialen Netzwerken kursieren derzeit Aufrufe zu Protestaktionen der Jugendbewegung „Generation Z“ am Freitag, 31. Oktober. Auch die Polizei Mönchengladbach beobachtet die Entwicklung und mahnt zur Vorsicht. Für das Stadtgebiet sind bislang allerdings keine entsprechenden Versammlungen angemeldet.

Die Polizei betont, dass friedliche Demonstrationen ein wichtiges Grundrecht und Bestandteil der Demokratie sind. Gleichzeitig macht sie deutlich, dass Gewalt, Sachbeschädigungen und andere Straftaten nicht toleriert werden.

Insbesondere Vermummung, das Mitführen von Waffen oder gefährlichen Gegenständen sowie der unerlaubte Umgang mit Pyrotechnik können bei Versammlungen strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Polizei appelliert an Eltern und Jugendliche

Besondere Aufmerksamkeit sei geboten, wenn in sozialen Medien zu unangemeldeten Protestaktionen aufgerufen werde oder Hinweise auf mögliche Ausschreitungen vorlägen.

Die Polizei ruft deshalb insbesondere Eltern und Betreuungspersonen dazu auf, mit Jugendlichen über geplante Aktionen und Aktivitäten in sozialen Netzwerken zu sprechen. Dabei sollten auch Diskussionen in Chatgruppen und mögliche Aufrufe zu Gewalt thematisiert werden.

Eltern sollten darauf achten, ob Jugendliche unter Druck gesetzt, zu Straftaten angestiftet oder für gewalttätige Aktionen instrumentalisiert werden. Gleichzeitig empfiehlt die Polizei, Jugendliche für mögliche Gefahren zu sensibilisieren und sie zu ermutigen, sich von gewalttätigen Situationen fernzuhalten.

Bislang keine Demonstrationen angemeldet

Ob es am 31. Oktober tatsächlich zu Protestaktionen in Mönchengladbach kommen wird, ist derzeit unklar. Nach Angaben der Polizei liegen bislang keine entsprechenden Versammlungsanmeldungen vor.

Wer Hinweise auf geplante gewalttätige Aktionen oder mögliche Gefahren hat, kann sich unter 02161 290 an die Polizei Mönchengladbach wenden. In akuten Gefahrensituationen gilt die Notrufnummer 110.

(rix)