Ein gefährliches Experiment von vier Kindern hätte am Montagnachmittag in Niederkrüchten-Elmpt beinahe einen größeren Flächenbrand ausgelöst. Nur durch das schnelle Eingreifen zweier Anwohnerinnen konnte das Feuer rechtzeitig gelöscht werden.
Nach Angaben der Polizei hatten vier Jungen im Alter zwischen acht und zehn Jahren auf einem Spielplatz ein Feuerzeug gefunden. Anschließend gingen sie zu einer kleinen Wiese an der Schulstraße und probierten aus, ob sich das trockene Gras anzünden lässt.
Dabei geriet die Wiese tatsächlich in Brand. Während sich drei der Jungen zunächst vom Ort entfernten, versuchte ein Kind, die Flammen selbst zu löschen. Zwei Anwohnerinnen bemerkten das Feuer, eilten zur Hilfe und konnten gemeinsam mit dem Jungen verhindern, dass sich die Flammen weiter ausbreiteten. Ein weiterer Junge kehrte später zurück und unterstützte ebenfalls die Löscharbeiten.
Dank des schnellen Handelns blieb die verbrannte Fläche auf etwa drei Quadratmeter begrenzt. Verletzt wurde niemand.
Wer das Feuer letztlich entzündet hat, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.
Die Polizei nimmt den Vorfall zum Anlass, Eltern eindringlich zu sensibilisieren. Gerade in den Sommerferien würden Kinder häufiger experimentieren. Angesichts der anhaltenden Trockenheit könne bereits eine kleine Unachtsamkeit ausreichen, um einen größeren Flächen- oder Waldbrand auszulösen. Eltern werden deshalb gebeten, mit ihren Kindern über die Gefahren des Umgangs mit Feuer zu sprechen.
(rix)
