Mönchengladbach. Die anhaltende Hitzewelle hat die Feuerwehr Mönchengladbach am Freitag und Samstag vor außergewöhnliche Herausforderungen gestellt. Insgesamt mussten die Einsatzkräfte an den beiden Tagen 348 Einsätze bewältigen.
Bereits am Freitag rückte die Feuerwehr innerhalb von zehn Stunden zu 163 Einsätzen aus. Neben zahlreichen technischen Hilfeleistungen und automatischen Brandmeldeanlagen beschäftigte die Einsatzkräfte unter anderem ein größerer Brand, bei dem alle drei Feuer- und Rettungswachen eingebunden waren.
Am Samstag setzte sich die hohe Belastung fort. Seit 7 Uhr wurden bis zum Abend 185 Einsätze abgearbeitet. Der Schwerpunkt lag dabei im Rettungsdienst mit 124 Rettungsdiensteinsätzen und 39 Krankentransporten. Hinzu kamen 10 Brandeinsätze sowie 12 technische Hilfeleistungen.
Parallel dazu verzeichnete die Leitstelle der Feuerwehr am Samstag ein außergewöhnlich hohes Notrufaufkommen. Insgesamt gingen 1.024 Notrufe ein. Um die Vielzahl der Anrufe schnell bearbeiten zu können, wurden kurzfristig zusätzliche Kolleginnen und Kollegen der Berufsfeuerwehr aus ihrer Freizeit in den Dienst alarmiert.
Die Bewältigung des außergewöhnlichen Einsatzgeschehens war an beiden Tagen nur durch die enge Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen möglich. Neben den Kräften der Berufsfeuerwehr unterstützten die Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr sowie die Hilfsorganisationen die Einsätze. Zusätzlich wurden an beiden Tagen Kolleginnen und Kollegen der Berufsfeuerwehr aus ihrer Freizeit in den Dienst gerufen.
Trotz der außergewöhnlich hohen Belastung konnte die Einsatzbereitschaft im gesamten Stadtgebiet jederzeit sichergestellt werden.
Die Feuerwehr Mönchengladbach bedankt sich ausdrücklich bei allen haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräften, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Leitstelle sowie den Hilfsorganisationen für ihren engagierten und unermüdlichen Einsatz.
Im Einsatz waren alle Feuer- und Rettungswachen einschließlich des Führungsdienstes der Berufsfeuerwehr, der Rettungsdienst, die Notärztinnen und Notärzte der Stadt Mönchengladbach, die Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr sowie die Hilfsorganisationen. (mke)
