Mönchengladbach. Im Rahmen der europaweiten Verkehrssicherheitsaktion „Roadpol – Operation 2-Wheeler“ hat die Polizei Mönchengladbach in der vergangenen Woche verstärkt Zweiradfahrer kontrolliert.
Zwischen dem 1. und 7. Juni überprüften die Einsatzkräfte insgesamt 215 Fahrzeuge, darunter überwiegend Fahrräder, Pedelecs, E-Scooter und Motorräder. Unterstützt wurde die Direktion Verkehr dabei von der Bereitschaftspolizei sowie zivilen Kräften. Auch Fahrrad- und Motorradstreifen waren im Einsatz.
Die Bilanz der Kontrollwoche: 66 Verwarngelder, zehn Ordnungswidrigkeitenanzeigen und drei Strafanzeigen. In acht Fällen nutzten Verkehrsteilnehmer während der Fahrt ein Mobiltelefon. Zudem stellten die Beamten zahlreiche Mängel an der Verkehrssicherheit der kontrollierten Zweiräder fest.
Die drei Strafanzeigen wurden wegen Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz gefertigt, da für die Fahrzeuge keine gültige Haftpflichtversicherung bestand.
Mit den Schwerpunktkontrollen will die Polizei die Sicherheit von Zweiradfahrenden erhöhen und gleichzeitig das Bewusstsein aller Verkehrsteilnehmer für die besonderen Risiken im Straßenverkehr stärken. (mke)
