Tönisvorst. Die Stadt Tönisvorst hat jetzt über einen Blindgängerfund in St. Tönis informiert: Bereits am Montag (9. März) wurde bei Gartenarbeiten eine rund 40 Zentimeter lange Granate aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt.
Die Grundstücksbesitzer reagierten vorbildlich, sicherten die Fundstelle und informierten die Behörden. Gegen 10:44 Uhr ging bei der Ordnungsbehörde die Meldung über den Verdacht auf ein Kampfmittel ein. Auch die Polizei wurde hinzugezogen.
Nach erster Einschätzung bestätigte sich der Verdacht, sodass die Bezirksregierung Düsseldorf den Kampfmittelbeseitigungsdienst entsandte. Die Spezialisten untersuchten die Granate und konnten sie fachgerecht bergen. Anschließend wurde der Blindgänger abtransportiert und später sicher entsorgt. Gegen 12:45 Uhr war der Einsatz beendet.
Die Stadt weist darauf hin, dass bei Erdarbeiten besondere Vorsicht geboten ist. Verdächtige Gegenstände sollten keinesfalls berührt oder bewegt werden. Stattdessen sollte umgehend die Polizei oder die Ordnungsbehörde informiert werden.
Bei Bau- oder Erdarbeiten mit einer Tiefe von mehr als 80 Zentimetern ist zudem eine Luftbildauswertung vorgeschrieben, um mögliche Kampfmittel frühzeitig zu erkennen. (mke)
