Krefeld. Im Zoo Krefeld wurde bei einem während der Weihnachtswoche verendeten Flamingo das hochpathogene Vogelgrippevirus H5N1 festgestellt. Der Nachweis erfolgte durch das Friedrich-Löffler-Institut.
In Abstimmung mit dem Veterinäramt hat der Zoo umgehend Schutz- und Hygienemaßnahmen umgesetzt. Unter anderem wurden getrennte Hygienebereiche für Mitarbeitende eingerichtet und Abläufe bei der Fütterung angepasst. Um eine mögliche Übertragung auf weitere Tiere zu verhindern, bleiben das Regenwaldhaus, das Vogelhaus sowie der PinguinPool vorsorglich geschlossen.
Die aviäre Influenza ist zwar grundsätzlich eine Zoonose, eine Ansteckung für Besucher gilt jedoch als äußerst unwahrscheinlich. Tierpflegende mit direktem Kontakt zu Vögeln arbeiten teilweise mit Schutzkleidung.
Da der Zoo als geschlossener Betrieb eingestuft wird, sind derzeit keine zusätzlichen Maßnahmen für Geflügelhalter im Stadtgebiet notwendig. Der Zoo bleibt weiterhin geöffnet. Wegen der Einschränkungen erhalten Besucherinnen und Besucher derzeit 50 Prozent Ermäßigung auf Tageskarten. Freiwillige Unterstützungsbeiträge sind online oder an der Kasse möglich. (mke)
