Mönchengladbach – Sexuelle Belästigung und Diskriminierung am Arbeitsplatz finden häufig im Verborgenen statt. Eine besondere Ausstellung der Polizei möchte genau das ändern: Unter dem Titel „Mach es sichtbar – gegen sexuelle Belästigung und Diskriminierung am Arbeitsplatz“ werden persönliche Erfahrungen und Sichtweisen von Beschäftigten künstlerisch dargestellt.
Die Ausstellung wurde auf Initiative der Gleichstellungsbeauftragten der Polizeidirektion Hannover ins Leben gerufen. Insgesamt 32 außergewöhnliche Exponate von Polizistinnen und Polizisten sowie weiteren Beschäftigten der Polizei Niedersachsen setzen sich mit dem Thema auseinander.
Zu sehen sind unter anderem Skulpturen, Installationen, Gemälde, Plakate, Texte und Fotografien. Die Werke greifen persönliche Erfahrungen und Perspektiven auf und lassen dabei bewusst Raum für unterschiedliche Interpretationen.
Kunst soll sichtbar machen, was oft verborgen bleibt
Die Ausstellung will nicht nur informieren, sondern zum Nachdenken und vor allem zum Gespräch anregen. Die Arbeiten werden von der Polizei als vielfältig, berührend und zugleich provokant beschrieben.
Vom 14. bis zum 28. Oktober 2026 haben auch Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, die Ausstellung zu besuchen. Sie ist wochentags bis 15 Uhr im Foyer und in der Kantine des Polizeipräsidiums Mönchengladbach, Krefelder Straße 555, zu sehen.
Offizielle Eröffnung am 15. Oktober
Die offizielle Eröffnung findet am Donnerstag, 15. Oktober, von 10 bis 11.30 Uhr in der Kantine des Polizeipräsidiums statt.
Als Gesprächspartner stehen dabei Polizeipräsident Stephan Zenker, Polizeioberrat Stephan Bockting und Martin Heinen, Vorsitzender des Polizeibeirats, zur Verfügung.
Interessierte Medienvertreterinnen und Medienvertreter können sich bis Freitag, 9. Oktober, 13 Uhr bei der Pressestelle der Polizei Mönchengladbach anmelden.
(rix)
Kontakt: 02161-2910222 oder pressestelle.moenchengladbach@polizei.nrw.de.
