E-Scooter mit bis zu 50 km/h: Polizei kontrolliert Jugendliche

Foto: KI-Generiert

Mönchengladbach. Bei einer Schwerpunktkontrolle zu E-Scootern und anderen Elektrokleinstfahrzeugen hat die Polizei Mönchengladbach am Mittwoch zahlreiche Verstöße festgestellt. Bei 23 kontrollierten Verkehrsteilnehmern wurden neun Ordnungswidrigkeiten- und sechs Strafverfahren eingeleitet.

Ein Schwerpunkt der Kontrolle lag im Bereich eines Einkaufscenters an der Duvenstraße. Dort bemerkten die Einsatzkräfte eine größere Gruppe offenbar minderjähriger E-Scooter-Fahrer. Zwei Jugendliche im Alter von 14 und 16 Jahren konnten angehalten und kontrolliert werden.

Beide waren mit E-Scootern unterwegs, die eine Geschwindigkeit von etwa 50 km/h erreichen konnten. Für reguläre E-Scooter sind maximal 20 km/h erlaubt. Aufgrund der möglichen Geschwindigkeit hätten die beiden Jugendlichen eine entsprechende Fahrerlaubnis benötigt, die sie nicht besaßen. Zudem bestand für die Fahrzeuge kein Versicherungsschutz.

Gegen beide Jugendlichen wurden jeweils zwei Strafanzeigen gefertigt. Einer der E-Scooter war auf ein Elternteil zugelassen. Da dieses nach Angaben der Polizei zugelassen hatte, dass der Jugendliche das Fahrzeug ohne erforderliche Fahrerlaubnis führte, kam eine weitere Strafanzeige hinzu. Anschließend wurden beide Jugendlichen ihren Eltern übergeben.

Bei den weiteren Kontrollen stellte die Polizei unter anderem fünf Fälle fest, in denen jeweils zwei Personen gemeinsam auf einem E-Scooter unterwegs waren. Drei Verkehrsteilnehmer fuhren, obwohl ihr Gehör durch technische Geräte beeinträchtigt war. Zudem wurden ein weiterer Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz und ein weiterer Fall des Fahrens ohne Fahrerlaubnis festgestellt.

Die Polizei kündigte an, E-Scooter-Fahrer auch künftig verstärkt zu kontrollieren. (mke)