Rheydter Frühkirmes endet mit 387 Polizeikontrollen und neun Strafanzeigen

Foto: Sascha Rixkens

Mönchengladbach. Mit dem Ende der viertägigen Frühkirmes in Rheydt zieht die Polizei Mönchengladbach insgesamt eine positive Bilanz. Während der gut besuchten Veranstaltung waren an allen Tagen zahlreiche Einsatzkräfte im Einsatz. Das Sicherheitskonzept mit verstärkter Präsenz, mobiler Wache und Videobeobachtung habe sich laut Polizei bewährt.

Zur Sicherung der Veranstaltung kamen erneut zwei mobile Videobeobachtungsanlagen im Bereich der Gracht zum Einsatz. Zusätzlich diente die mobile Polizeiwache an der Kreuzung Gracht / Limitenstraße als zentrale Anlaufstelle für Besucher. Unterstützt wurden die Polizeikräfte durch den Kommunalen Ordnungs- und Servicedienst der Stadt Mönchengladbach.

Im Rahmen des Konzepts gegen Messerkriminalität kontrollierte die Polizei insgesamt 387 Personen. Dabei wurden ein verboten mitgeführtes Messer, ein Taschenmesser sowie ein Schlagstock sichergestellt. Gegen die jeweiligen Besitzer wurden entsprechende Verfahren eingeleitet.

Insgesamt registrierte die Polizei neun Strafanzeigen. Dabei ging es unter anderem um gefährliche Körperverletzung, Beleidigung, Handtaschendiebstähle sowie sexuelle Belästigung.

Besonders beschäftigt hat die Einsatzkräfte ein Vorfall, bei dem ein 18-Jähriger eine 40-jährige Frau sexuell belästigt haben soll. Im Anschluss kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Beteiligten. Der 22-jährige Bruder des Tatverdächtigen leistete zudem Widerstand gegen Polizeibeamte. Dabei wurde eine Polizeibeamtin leicht verletzt und konnte ihren Dienst nicht fortsetzen.

Gegen den 22-Jährigen lag außerdem ein offener Haftbefehl vor. Beide Männer wurden zeitweise in Gewahrsam genommen. Zusätzlich veranlasste die Polizei weitere Maßnahmen, darunter Blutproben.

Darüber hinaus sprach die Polizei während der Kirmestage insgesamt 26 Platzverweise aus. Vier verloren gegangene Kinder konnten wieder mit ihren Eltern zusammengeführt werden. (mke)