Mit einem Großaufgebot von rund 180 Einsatzkräften sind Behörden in Mönchengladbach gegen mutmaßliche Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung vorgegangen. Die Aktion richtete sich gegen mehrere Objekte im Stadtgebiet und wurde von Zoll, Bundespolizei sowie der zuständigen Ausländerbehörde durchgeführt.
Die Maßnahmen erfolgten im Auftrag der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach und zielten insbesondere auf Unternehmen aus der Logistikbranche. Hintergrund sind Ermittlungen wegen des Verdachts auf Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt, illegale Beschäftigung sowie Verstöße gegen Aufenthaltsbestimmungen.
Während des Einsatzes versuchten mehrere Personen zu flüchten. Zwei von ihnen konnten gestellt werden. Dabei kam es zu körperlichen Angriffen auf Einsatzkräfte, bei denen zwei Beamte verletzt wurden. Eine weitere Person wurde durch den Einsatz von Pfefferspray verletzt.
Die Verletzten wurden durch den Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht. Im Zuge der Durchsuchungen stellten die Behörden zahlreiche Personen ohne gültigen Aufenthaltsstatus fest und sicherten umfangreiche Beweismittel, darunter Geschäftsunterlagen und digitale Daten.
Die Ermittlungen dauern an. Weitere Details konnten aus ermittlungstaktischen Gründen zunächst nicht bekannt gegeben werden.
(rix)
