Viersen – Gleich zweimal innerhalb von nur zwei Stunden hat die Polizei in Viersen dasselbe Auto kontrolliert. Am Steuer saßen jeweils zwei Brüder aus Krefeld im Alter von 23 und 33 Jahren. Beide standen im Verdacht, unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen gefahren zu sein. Eine gültige Fahrerlaubnis konnte keiner der beiden vorweisen. Am Ende stellte die Polizei das Familienauto sicher.
23-Jähriger mit Kokain im Drogentest
Die erste Kontrolle fand in der Nacht von Sonntag auf Montag (1. auf 2. November) gegen 0.45 Uhr an der Einfahrt zum Kreishaus-Parkplatz an der Lindenstraße statt.
Als die Polizeibeamten an das Fahrzeug herantraten, bemerkten sie beim 23-jährigen Fahrer deutlichen Alkoholgeruch.
Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 0,4 Promille. Ein ebenfalls freiwillig durchgeführter Drogenschnelltest reagierte positiv auf Kokain.
Im Gespräch mit den Beamten räumte der junge Mann außerdem ein, dass er seinen Führerschein bereits in der Vergangenheit hatte abgeben müssen. Ob er eine neue Fahrerlaubnis erhalten dürfe, sei bislang noch nicht entschieden worden.
Die Polizei ordnete eine Blutprobe an. Deren Untersuchungsergebnis steht noch aus.
Zwei Stunden später sitzt der ältere Bruder am Steuer
Nur etwa zwei Stunden später entdeckte eine andere Polizeistreife auf der Königsallee dasselbe Fahrzeug erneut.
Diesmal saß der 33-jährige Bruder des zuvor kontrollierten Mannes am Steuer.
Der Mann verweigerte freiwillige Alkohol- und Drogentests, gab gegenüber den Beamten jedoch an, sowohl Alkohol als auch Drogen konsumiert zu haben.
Auch ihm wurden Blutproben entnommen. Die Ergebnisse liegen bislang nicht vor.
Eine Fahrerlaubnis konnte der 33-Jährige ebenfalls nicht vorweisen. Nach Angaben der Polizei ist er wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis bereits vorbestraft.
Polizei stellt Familienauto sicher
Nach der zweiten Kontrolle zogen die Einsatzkräfte schließlich Konsequenzen und stellten das Fahrzeug der Familie sicher.
Die weiteren Ermittlungen und die Auswertung der Blutproben dauern an.
(rix)
