Mönchengladbach – Gleich drei Verkehrsunfälle innerhalb von gut einer Stunde haben am Montagmorgen (2. November) Feuerwehr und Rettungsdienst in Mönchengladbach gefordert. Auf der Autobahn A61 sowie auf der Dahlener Straße und der Hubertusstraße kam es nahezu zeitgleich zu Unfällen. Insgesamt sieben Menschen wurden verletzt und zur weiteren Behandlung beziehungsweise Untersuchung in Krankenhäuser gebracht.
Drei Autos auf der A61 verunglückt
Der erste Einsatz wurde gegen 7.31 Uhr auf der Autobahn A61 in Fahrtrichtung Venlo gemeldet.
Dort waren drei Pkw in einen Verkehrsunfall verwickelt. Drei Personen erlitten leichte Verletzungen und wurden durch den Rettungsdienst vor Ort medizinisch erstversorgt. Anschließend brachte man sie zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser.
Zwei weitere Fahrzeuginsassen sowie ein Hund, die sich ebenfalls in einem der beteiligten Autos befanden, überstanden den Unfall unverletzt.
Auto landet auf Gehweg an der Dahlener Straße
Gegen 8.30 Uhr ereignete sich ein weiterer Verkehrsunfall auf der Dahlener Straße im Stadtteil Schmölderpark.
Ein Pkw kam aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab, beschädigte mehrere Verkehrsschilder und kam schließlich auf einem Gehweg zum Stehen.
Eine Person wurde leicht verletzt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert.
Pkw überschlägt sich mehrfach auf der Hubertusstraße
Nur sechs Minuten später, gegen 8.36 Uhr, wurden die Rettungskräfte zu einem weiteren schweren Unfallgeschehen auf der Hubertusstraße im Stadtteil Hockstein alarmiert.
Dort hatte sich ein Pkw aus bislang ungeklärter Ursache mehrfach überschlagen. Weitere Fahrzeuge waren nach Angaben der Feuerwehr nicht beteiligt.
Die drei Insassen konnten das Unfallfahrzeug selbstständig verlassen. Sie wurden vor Ort medizinisch versorgt und anschließend zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Wie schwer sie verletzt wurden, geht aus der Mitteilung nicht hervor.
Feuerwehr und Rettungsdienst im Großeinsatz
Aufgrund der nahezu zeitgleichen Einsätze waren zahlreiche Kräfte der Berufsfeuerwehr Mönchengladbach gefordert.
Im Einsatz befanden sich die Löschzüge der Feuer- und Rettungswachen II (Holt) und III (Rheydt), ein Rüstwagen aus dem Technik- und Logistikzentrum in Holt sowie mehrere Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeuge. Auch der Führungsdienst der Berufsfeuerwehr war eingebunden.
Die Ursachen der einzelnen Verkehrsunfälle sind bislang nicht abschließend geklärt.
(rix)
