Mönchengladbach-Venn – Bei einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Beltinghovener Straße ist am frühen Sonntagmorgen ein 42-jähriger Mann ums Leben gekommen. Trotz einer schnellen Rettung aus der Brandwohnung und unmittelbar eingeleiteter medizinischer Maßnahmen konnte der Mann nicht gerettet werden.
Gegen 4.04 Uhr bemerkten Bewohner des Mehrfamilienhauses den Brand und setzten einen Notruf ab. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand eine Wohnung im Dachgeschoss bereits in Flammen.
Die Einsatzkräfte leiteten umgehend die Menschenrettung und Brandbekämpfung ein. Zwei Trupps gingen unter Atemschutz mit jeweils einem Strahlrohr in die betroffene Wohnung vor. Gleichzeitig wurde das gesamte Gebäude nach weiteren Bewohnern abgesucht.
Insgesamt neun Menschen und drei Katzen konnten das Mehrfamilienhaus verlassen. Einige Bewohner hatten sich bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr selbst ins Freie gerettet. Weitere Personen wurden von den Einsatzkräften aus dem Gebäude geführt.
In der Brandwohnung fanden die Feuerwehrleute den 42-jährigen Mann und retteten ihn aus den Flammen. Anschließend übergaben sie ihn an den Rettungsdienst. Die sofort eingeleiteten Reanimations- und Rettungsmaßnahmen blieben jedoch erfolglos. Der Mann verstarb noch am Einsatzort.
Feuer auf eine Wohnung begrenzt
Durch den schnellen und gezielten Einsatz der Feuerwehr konnte verhindert werden, dass sich das Feuer auf weitere Wohnungen oder Gebäudeteile ausbreitete. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde das Mehrfamilienhaus nochmals umfassend kontrolliert.
Für die übrigen Bewohner gab es anschließend eine erleichternde Nachricht: Das Gebäude blieb – mit Ausnahme der vom Brand betroffenen Wohnung – weiterhin bewohnbar. Die Bewohner konnten nach Abschluss der Einsatzmaßnahmen in ihre Wohnungen zurückkehren.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache und den Umständen des tödlichen Geschehens aufgenommen. Zum derzeitigen Zeitpunkt liegen hierzu noch keine weiteren Erkenntnisse vor.
Für die Bewohner und die Einsatzkräfte endete der nächtliche Einsatz mit einer tragischen Bilanz: Neun Menschen und drei Katzen konnten gerettet beziehungsweise in Sicherheit gebracht werden – für einen 42-jährigen Bewohner kam jedoch jede Hilfe zu spät.
(rix)
