Mönchengladbach. Gleich zweimal musste die Feuerwehr am Montagabend in Rheydt ausrücken. Während zunächst ein schmorendes Kirschkernkissen in einer Mikrowelle für Brandgeruch sorgte, führte später ein gemeldeter säuerlicher Geruch an einem Aufzug zu einem weiteren Einsatz.
Gegen 18:55 Uhr wurde die Feuerwehr zur Straße “Am Hövel” alarmiert. Bewohner hatten einen unklaren Brandgeruch in einer Wohnung gemeldet. Die Einsatzkräfte kontrollierten daraufhin die Räumlichkeiten mithilfe einer Wärmebildkamera und entdeckten schließlich die Ursache: ein schmorendes Kirschkernkissen in einer Mikrowelle.
Die Feuerwehr entfernte das Kissen aus der Wohnung und lüftete die betroffenen Räume. Anschließend konnten die Einsatzkräfte wieder einrücken. Verletzt wurde niemand. Auch wenn der Einsatz glimpflich ausging, war die Situation nicht ungefährlich: Überhitzte Kirschkernkissen können sich entzünden und dadurch einen Wohnungsbrand verursachen.
Rund drei Stunden später folgte gegen 21:45 Uhr ein weiterer Einsatz. Diesmal ging es für die Feuerwehr zur Friedrich-Ebert-Straße. Dort hatten Anwohner einen säuerlichen Geruch im Bereich eines Aufzugs gemeldet.

Die Einsatzkräfte kontrollierten den betroffenen Bereich und fanden schließlich die Ursache: Offenbar hatte sich jemand im Bereich des Aufzugs übergeben und anschließend versucht, den unangenehmen Geruch mit Parfüm zu überdecken.
Für die Feuerwehr gab es damit nichts weiter zu tun. Der Einsatz war nach kurzer Zeit beendet. (mke)
