Mönchengladbach: Bombenfund im Geistenbecker Feld

Heute Morgen wurde bei Erdarbeiten im Geistenbecker Feld eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Aber diesmal nicht zufällig. Es wurde gezielt nach Ihr gesucht. Für das Grundstück auf dem die Bombe lag, wurde ein Bauantrag gestellt. Automatisch wird dann geprüft, ob das Gelände in einem Bereich liegt, in dem im Zweiten Weltkrieg Bomben abgeworfen worden, erklärt Wolfgang Speen Pressesprecher der Stadt. Weil man sich sicher war, das dem so war gab es Sondierungsbohrungen. Und tatsächlich stießen die Arbeiter auf einen metallischen Gegenstand.
Sofort wurden alle Massnahmen in die Wege geleitet. Schulen, Kindergärten und sonstige Einrichtungen wurden im Umfeld des Fundortes sofort informiert.


Bis 17 Uhr sollte der Bereich um die Bombe komplett leer sein. Busse der NEW brachten die Anwohner zum Parkplatz des Schlossbades Niederrhein. Dort wurden sie schon von den Rettungskräften erwartet. Zelte mit Tischen und Bänken standen bereit. Kalte sowie warme Getränke waren auch ausreichend vorhanden. Viele Anwohner brachten Ihre Haustiere mit.
Um kurz vor 17 Uhr hielten sich nur noch wenige Menschen in der 600 m Sperrzone auf. Kurzerhand wurden diese mit Kleinbussen der Feuerwehr aus dem Gefahrenbereich gebracht.
Es mussten für die Entschärfung im Umkreis von 500 Meter ca. 1000 Bewohner evakuiert werden. Im Umkreis von 1000 Meter wurde alle Straßen durch den kommunalen Ordnungsdienst und der Polizei abgesperrt.



 

 

 

Die Entschärfung der Bombe war gegen 18:52 Uhr erfolgreich beendet. 35 Minuten dauerte die gesamte Entschärfung. Dirk Putzer Sprengmeister und für die Bombe verantwortlich, erzählte uns das es keinerlei Probleme bei der Entschärfung gegeben hat. Ein Routine Job wie er sagt. Die Bombe ist unschädlich und wird jetzt erstmal zwischengelagert. Im Anschluss wird in einer speziellen Einrichtung die Bombe zerschnitten. Der darin befindliche Sprengstoff wird portionsweise herausgeholt und verbrannt.

 

 

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Bericht: Stephan Schellhammer, Sascha Rixkens
Fotos: Stephan Schellhammer, Jessica Rixkens
Video: Sascha Rixkens

 




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