Tour de France – eine Farce für pflegebedürftige Menschen der Stadt

Foto: City-Vision


Mönchengladbach (ada). Am kommenden Sonntag ist es soweit: Die Radler der Tour de France fahren rund 20 Kilometer durch Mönchengladbach. Was der Stadt eine riesige Ehre ist, wird zum Albtraum vieler Gladbacher. Insbesondere ältere Menschen, die auf die Betreuung von mobilen Pflegediensten angewiesen sind, beißen in den sauren Apfel. Eine Pflege kann nur auf Umwegen stattfinden, in vielen Fällen sogar gar nicht. „Wenn die Patienten direkt an der Strecke wohnen, ist ein rankommen nicht möglich“, so die Stadt.
Viele der älteren Menschen haben allerdings keine Verwandten, die sich um sie kümmern könnten. Wie die Pflege dennoch gewährleistet werden kann, lässt die Stadt offen und wird zum Problem der vielen Mönchengladbacher Pflegedienste bzw. deren Patienten.




8 Kommentare

  1. Ein totaler witz das ganze.
    Keiner will die TdF und viele müssen drunter leiden. Dazu kommen die kosten von ca . 450 tausend euro. Soll die stadt lieber das geld in die „stadt“ verarbeiten . es gibt genügend stellen wo man das geld besser lassen kann Haben alle was von.

  2. Ich glaub es hackt erst das völlig überflüssige Minto dann Marathon jetzt Tour de France Hauptsache Prestige wie wär es denn zur Abwechslung mal mit Charakter lieber Herr Oberbürgermeister denn ohne ihre Bürger würde es sie in diesem Amt nicht geben.Wäre einer meiner Verwandten betroffen würde ich die Stadt wegen unterlassener Hilfeleistung anzeigen

  3. Das ist alles Gut und schön, Jedoch wenn man bedenkt was für dieses Geld alles in Mönchengladbach hätte passieren bzw.verbessert werden können!!!!!! Nein es mußte dieses Event sein,von denen die Bürger Mönchengladbachs nichts von haben,außer Einbußungen. Mfg G. Schlößer

  4. wenn eine versorgung kranker menschen nicht möglich ist….muss man sie in obhut geben. krankenhaus, alten,- pflegeheime ect. Das muss möglich sein andernfalls dürfte die Tour Hier nicht stattfinden!!!

  5. Endlich mal jemand der das Problem erfasst, denn der Stadt ist es egal wie wir unsere Patienten versorgen. Das gleiche Problem hatten wir ja schon beim Marathon und bekommt dann noch sehr sinnige Antworten wie :mit dem Fahrrad fahren oder zu Fuß gehen. Da sieht man das die gar nicht wissen wie groß der Radius der zu versorgenden Patienten zu Hause ist. Hauptsache wir haben ein Event und der Steuerzahler zahlt. Das zeigt das wir als ambulante Pflegedienste immer noch keine Lobby haben. Zudem haben wir einen höheren Personaleinsatz, höhere Benzinkosten wegen der Umwege und Einbußen durch Einsatzausfälle. Aber das ist der Stadt und den Verantwortlichen egal.

  6. soweit ich informiert bin,kommen pflegedienste in streckennähe ohne probleme zu ihren patienten. sie müssen wohl in dem einen oder anderen fall etwas zu fuß gehen. ist auch gesund.

  7. Ich sehe es als Schlag ins Gesicht derer, die sich um Kranke und hilfsbedürftige Menschen kümmern. Sicher ist die Tour de France eine Ehre für die Stadt, aber die Menschen vor Ort sollten eigentlich wichtiger sein.

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